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Neue
Lösung im Jugendhaus
Bei den
Jugendlichen hat es sich sicherlich schon herumgesprochen, dass
die Stelle des hauptamtlichen Leiters im Jugendhaus seit einiger
Zeit nicht mehr besetzt ist. Aber auch ohne hauptamtliche Kraft
ist das Jugendhaus weiterhin geöffnet. Dass dem so ist, ist
der kleinen Schar von aktiven Mitgliedern des Leitungsteams zu verdanken
und der Verdienst des Zivildienstleistenden. An dieser Stelle ein
großes Lob für die bestimmt anstrengende Arbeit.
Im Zuge
der Neubesetzung dieser Stelle hat sich die Fraktion der Unabhängigen
Liste einige Gedanken gemacht und dem Gemeinderat vorgeschlagen,
sich zusammen mit der Stadt Aulendorf einen gemeinsamen Jugendhausleiter
bzw. eine Jugendhausleiterin zu teilen. Folgenden Gründe haben
zu diesem Vorschlag der UL-Fraktion geführt:
- In
der Vergangenheit zeichnete sich ab, dass aus finanziellen und
politischen Gründen eine Besetzung der Stelle zu 100% zukünftig
wohl nicht mehr möglich ist.
- Auf
die Ausschreibung einer Teilzeitstelle hätten wohl nur wenige
oder keine Bewerber reagiert. So z.B. die Erfahrung in Aulendorf.
Auf die ausgeschriebene Teilzeitstelle traf keine einzige Bewerbung
ein. Wird nun aber in Kooperation mit der Stadt Aulendorf eine
Vollzeitstelle angeboten, so sind qualifizierte Bewerbungen zu
erwarten.
- Ein
Jugendhausleiter bzw. eine Jugendhausleiterin, der/die für
zwei Häuser zuständig ist, kann effektiver arbeiten.
Es ist mit sogenannten Synergieeffekte zu rechnen. Veranstaltungs-
und Programmkonzepte z.B. müssen nur einmal erarbeitet werden,
können aber bei beiden Jugendhäusern angewandt werden.
- Die
allgemeine Vernetzung, die bei der von uns vorgeschlagenen Gangart
zwischen den Jugendhäusern entsteht, bringt sicher weitere
Vorteile mit sich. Erfahrungen können ausgetauscht werden,
größere Projekte oder Veranstaltungen in Zusammenarbeit
durchgeführt werden. Zudem kann eine Kooperation zu einer
Ausweitung des Angebotes für die Jugendlichen führen,
von den neu entstehenden Kontakten zwischen Schussenriedern und
Aulendorfern ganz zu schweigen.
Angesichts
der eben genannten Punkte ist die UL-Fraktion der Meinung, dass
die Teilung einer Vollzeitstelle mit Aulendorf verglichen mit einer
Teilzeitstelle die bessere Lösung für das Bad Schussenrieder
Jugendhaus darstellt. Unterstützt werden kann die neue Kraft
von den Zivildienstleistenden der beiden Städte. Sicher wäre
es aus Sicht des Jugendhauses ideal, auch weiterhin eine Vollzeitkraft
nur für unsere Stadt einzustellen. Möglich wäre dies
unserer Meinung nach aber nicht mehr gewesen.
Der Gemeinderat
in Aulendorf hat diesen Vorschlag bereits gebilligt. Auch die Bad
Schussenrieder Gemeinderäte signalisieren größtenteils
ihre Zustimmung, so dass einer baldigen Ausschreibung dieser Stelle
nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Wenn
Sie Anregungen, Kritik oder Fragen zu diesem oder auch zu anderen
Themen haben, so melden Sie sich bitte bei uns, wir sind jederzeit
zu Gesprächen bereit. Weitere Informationen zu unserer Arbeit
sind auch im Internet unter www.UL-Schussenried.de zu finden.
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