|
Neues
Katholisches Gemeindezentrum
im
Klosterhofbereich ?
Erst
durch einen Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 27.03.
2003 hat die interessierte Öffentlichkeit von den Plänen
der Katholischen Kirchengemeinde erfahren das ehemalige Pfortengebäude
des ZfP (heute Kurverwaltung und Tourist-Info) zu erwerben, abzubrechen
und auf diesem Gelände ein neues Gemeindehaus zu errichten.
Nach
zwei Besprechungen zwischen Vertretern der Kirchengemeinde und der
Stadt teilt nun Pfarrer Meckler mit, dass die Stadt das Projekt
unterstütze und ihre eigenen Interessen zurückstelle.
Mit einigem Befremden , das die UL in einem Schreiben an Herrn Pfarrer
Meckler auch zum Ausdruck gebracht hat, haben dies die Gemeinderäte
aus dem"Magnusboten" entnommen.
Ob jedoch die Stadt ihre Interessen an diesem herausragenden Ort
zugunsten des Projekts der Kirche zurückstellt und gar das
Vorhaben voll unterstützt, ist noch lange nicht entschieden,
denn das Thema wurde bisher gar nicht im Gemeinderat behandelt.
Es wurde bislang weder eine Bauvoranfrage eingereicht und in den
zuständigen Ausschüssen beraten, noch erhielten die Stadträtinnen
und Stadträte jemals auch nur ein Blatt Papier, auf dem das
Projekt vorgestellt wurde.
Und über
solch ein wichtiges Projekt muss das oberste Gremium der Gemeinde,
nämlich der Gemeinderat, diskutieren und entscheiden! Ob der
Gemeinderat dort eine solche Bebauung will, ist durchaus fraglich,
zumal die Erschließung und die Frage nach den benötigten
Stellplätzen noch nicht geklärt sind. Die UL vertritt
eindeutig die Meinung nicht noch mehr Verkehr in die Innenstadt
zu verlagern und damit die neue Park-Promenade als Parkplatz verkommen
zu lassen. Von Anfang hat sich die UL übrigens vehement für
eine autofreie Parkpromenade ausgesprochen. Wäre man hier der
UL gefolgt, wäre die Kath. Kirche nie auf die Idee gekommen
an der beabsichtigten Stelle ein Gemeindehaus bauen zu wollen. Im
übrigen wurde die Zielsetzung, eine freie Sicht vom Rathaus
auf das Neue Kloster und auch auf die Kirche zu schaffen, vor allem
auch von BM Beetz als Argument für die Parkpromenade immer
besonders hervorgehoben.
Das Klosterhofareal ist Teil des Sanierungsgebietes Neues Kloster/SHW-Gelände
und in einem solchen Gebiet stehen einer Gemeinde wichtige Instrumente
zur städtebaulichen Entwicklung wie Genehmigungsverfahren,
Vorkaufsrechte, insbesondere auch preislimitierte Vorkaufsrechte,
zur Verfügung, die gegebenenfalls auch eingesetzt werden müssen.
Wir von
der UL wollen die Interessen der Stadt und aller ihrer Bürger
vertreten und aus unserer Sicht ist es sehr schwierig an dieser
exponierten Stelle eine städtebaulich sinnvolle Lösung
zu finden. Und diese Reaktion würde von uns jedes Bauvorhaben
an dieser Stelle erfahren, egal ob nun die Kirche dieses formuliert
oder ein anderer Bauherr, zumal einige Alternativen durchaus vorhanden
sind. Eine wesentlich kostengünstigere und städtebaulich
attraktivere Variante stellt eine Bebauung am Rande des brach liegenden
und von der Kirche aus ebenso gut erreichbaren SHW-Geländes
dar. Die gesamte Erschließung und insbesondere der Autoverkehr
wären an dieser Stelle kein Problem. Im Gegenteil, dort könnte
der Bau eines Gemeindezentrums sogar weitere dringend gewünschte
Investitionen nach sich ziehen.
Mehr
Infos zur Stadtpolitik gibt es jeden Freitag bei der UL ab 20.30
Uhr im Gasthaus Schinderhannes oder im Internet unter: www. UL-Schussenried.de
Hier
finden Sie Bilder der Parkpromenade und ihrer Umgebung 
Zurück
zum Archiv
|