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Frauen
im Landkreis Biberach - Ein Situationsbericht
Vorwort
Seit
1995 fordert das Frauenforum Biberach eine Gleichstellungsbeauftragte
für diesen Landkreis. Bei Gesprächen mit dem Landrat Schneider,
und Kreistagsmitgliedern, sowie bei vielen öffentlichen Veranstaltungen,
warben die Frauen des Frauenforums für diese Forderung um Unterstützung.
Um
die Finanzierung einer solchen Stelle zu ermöglichen, suchten
die Frauen auch eine Lösung zusammen mit der Stadt Biberach.
Kreis und Stadt sollten sich eine Gleichstellungsbeauftragte teilen.
Alle
Vorschläge scheiterten an den zuständigen Gremien Kreisrat
und Stadtrat. Die Mehrheit von CDU und Freie Wählern ließ
sich nicht überzeugen. Die Situation war festgefahren.
Im
Juli 2000 wurde ein Arbeitskreis gegründet, dessen Aufgabe
es ist, weitere Argumente für eine Schaffung einer Stelle einer
Gleichstellungsbeauftragten zu erarbeiten. Die Mitglieder des Arbeitskreises
setzten sich aus folgenden Gruppierungen zusammen: Je eine Vertreterin
der Kreistagsfraktion der Frauenliste, der SPD und des Ökologischen
Grünen Bündnisses, Gemeinderätinnen aus Kreisgemeinden,
sowie Frauen des Frauenforums.
Mit
der Unterstützung von Landrat Schneider und Kreisverwaltungsrätin
Petra Alger sammelte der Arbeitskreis möglichst viele Zahlen,
die Aufschluss über die derzeitige Situation der Frauen im
Landkreis geben könnte. Nach langer Suche fand sich jetzt mit
Ina Jeske eine Politikstudentin, welche diese Zahlen auswertete
und optisch aufbereitete.
Mit
dem Vorliegenden Bericht wird deutlich, dass der Grundsatz der Gleichstellung
von Mann und Frau im Landkreis Biberach noch lange nicht verwirklicht
ist. Wir wollen mit diesem Bericht bei den politischen Parteien
und im Kreisrat eine erneute Diskussion über die Notwendigkeit
einer Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Biberach anregen.
Im
März 2002:
Vera Hergenröther, Bärbel
Schicker, Andrea
Sülzle, Beate Jeske-Wilzek
Gesamtbevölkerung

Quelle:
Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Altersstruktur
der Frauen

Quelle:
Statistisches Landesamt Baden Württemberg `99
Erwerbstätigkeit
Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte:

Teilzeitbeschäftigte:

Quelle:
Arbeitsamt Ravensburg `99
Geringfügig
Beschäftigte

Männer
sind hauptsächlich zwischen 15 und 25 Jahren geringfügig
beschäftigt, Frauen hauptsächlich zwischen 30 und 45 Jahren.
Quelle:
Arbeitsamt Ravensburg `99
Sozialhilfeempfänger

Leider
sagen diese Zahlen nichts darüber aus, wie viele dieser Frauen
arbeiten könnten, wenn sie eine geeignete Betreuung für
ihre Kinder hätten.
Siehe Kindergärten im Landkreis!
Quelle:
Arbeitsamt Ravensburg `99
Pflichtversicherte
pflegende Personen

Töchter
pflegen nicht nur ihre Eltern, sondern auch die Schwiegereltern.
- Und die Söhne?
Quelle:
Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg `99
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zum zweiten Teil 
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